Aschermittwoch - Beginn der Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt eine neue Zeit im Kirchenjahr:

die Fastenzeit, oder richtiger: die österliche Bußzeit, wie wir diese Wochen bis Ostern nennen.  Eine Zeit, die uns einlädt, uns erneut bewusst zu werden, wer und was wir eigentlich sind: einzigartige Menschen, geschaffen von Gottes Hand.

In der Frühzeit der Kirche erhielten die Büßer am heutigen Tag ein Buß-Kleid angezogen, sie wurden mit Asche bestreut und dann vom Bischof aus der Kirche hinaus geleitet. Nach 40 Tagen der Buße und Umkehr durften sie am Gründonnerstag dann wieder in die Kirche zurückkehren.

"Von Staub bist du genommen, zu Staub kehrst du zurück",

heißt es am Aschermittwoch in der Liturgie der Kirche.

Der Mensch ist vergänglich – jene letzte Gerechtigkeit auf dieser Welt - wird uns wieder einmal drastisch vor Augen geführt.

Die Freuden der Faschingszeit sind vorbei, die Zeit der Vorbereitung auf das große Fest des Lebens und der Liebe, das Osterfest, das selbst den Fasching in den Schatten stellt, hat begonnen.

Dieses Fest verdient eine besondere Vorbereitung, und dafür haben wir ausreichend Zeit: 40 Tage.

40 Tage bereiteten sich schon Mose und Elija in der Wüste auf die Begegnung mit Gott vor. Auch Jesus ging vor seinem öffentlichen Auftreten 40 Tage lang in die Wüste, und wir können uns 40 Tage lang auf die Begegnung mit dem Auferstandenen vorbereiten - und in den Wüsten unseres Lebens den Satz betrachten, der über dem Aschermittwoch steht: „Bekehr‘ dich - und glaub‘ an das Evangelium“.

Wir bekommen ja nicht nur Asche auf unsere Stirne, sondern die Asche im Zeichen des Kreuzes. Das will sagen: Halte dich an einen, der stärker ist als Asche, der auch das Grab überwunden hat. Wenn du dich am Kreuz Jesu festhältst, bist du gehalten; die Asche braucht dich nicht mehr zu ängstigen.   Wir empfangen also ein positives Zeichen!

Das „kleine Plus auf der Stirne“, das Kreuzzeichen, zeigt uns: Am Ende dieser österlichen Bußzeit steht Ostern!

Quelle: Pfr. Bruno Layr in http://www.priesteraushilfe.at/

Bedenke, dass du Staub bist

 
 
Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de

Zum Beginn der Fastenzeit erinnert das Aschekreuz als Symbol an die Vergänglichkeit des Menschen. Der Aschermittwoch, an dem das närrische Treiben endet, markiert zugleich den Beginn einer wichtigen Zeit im Kirchenjahr.

40 Tage ohne

 
 
Bild: Martin Manigatterer In: Pfarrbriefservice.de

Die Fastenzeit bezeichnet die österliche Bußzeit, die 40 Tage dauernde Vorbereitung auf Ostern. Sie beginnt mit dem Aschermittwoch und endet mit der Osternacht. Die Gläubigen sollen in der Fastenzeit auf Dinge verzichten.

Fragen zur Fastenzeit

 

Die Fastenzeit ist die Zeit der Vertiefung und der Neuorientierung. Wir denken darüber nach, ob unser christliches Leben auf dem richtigen Weg ist.

Was ist die Fastenzeit?

 

Die Serie "Katholisch für Anfänger" erklärt auf einfache und humorvolle Art zentrale Begriffe aus Kirche und Christentum. In dieser Folge geht es um die 40-tägige Fastenzeit.

Online-Aktionen zur Fastenzeit

E-Mail Aktion in der Fastenzeit

Pfarrer Vogler aus Amöneburg bietet in der Fastenzeit wieder eine E-Mail Aktion an. Wer sonntags und mittwochs an einem Impuls zum Nachdenken interessiert ist, sende bitte einfach eine E-Mail mit Vor- und Nachname und dem Betreff „Impulse für die Fastenzeit 2017“ an folgende Adresse: zeit-zum-nachdenken@t-online.de

Ein Aufspringen auf den schon „fahrenden Zug“ ist jederzeit möglich!


 

Mehr ist Mehr - Fastenimpulse 2017

Das Team der Internet-Kirche St. Bonifatius-Kirche bietet in diesem Jahr wieder die täglichen, kostenlosen Fastenimpulse an.

Die Fastenimpulse sind tägliche Mails sowie WhatsApp-Nachrichten, die während der Fastenzeit mit einem prägnanten Bild, einem Bibelvers und einem kurzen Textimpuls einen kleinen Nachdenk-Impuls setzen wollen.

Die kostenlosen E-Mail-Impulse können Sie zwischen Aschermittwoch, dem 01.03.2017, und Ostermontag, dem 17.04.2017, erhalten.

Bei Interesse bitte den Button "zur Anmeldung" drücken und anmelden.