Kreuzweg in der Natur

Sich gemeinsam auf den Weg machen, das nahm der Pfarrgemeinderat wörtlich und lud zum Kreuzweg in der Natur ein. Sonnenschein begleitete die Beter. Angeführt vom Kreuz, das von wechselnden Personen getragen wurde, führte der Weg nach der Ersten Station vor der Stiftskirche durch den Kreuzgang. Auch die Gebetstexte wurden von unterschiedlichen Personen vorgelesen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten eine Mappe zum Mitbeten. Für die Kinder gab es eigene Hefte, die ausgemalt werden können. Über die Braugasse mit der Zweiten Station beim Haus Hahn führte der Weg durch den Rinnweg zum kleinen Heileweg. An dessen Beginn wurde die Dritte Station gebetet, gefolgt von der Vierten Station in der Mitte des kleinen Heileweg und der Fünften Station an der B 84.  Weiter ging es entlang des Vockenbachs zum Tretbecken mit der sechsten, siebten, achten und neunten Station. Auf dem Weg zurück zum Dorf wurde die zehnte und elfte Station betrachtet. Die Stationen zwölf, dreizehn und vierzehn hatten ihren Platz bei der Josefsstatue bei Haus Budenz, dem Kreuz vor Haus Schmitt und am Josefsbrunnen auf dem Anger. Dem Kreuz folgend führte der Weg zurück zur Stiftskirche, wo vor dem Ehrenmal mit der fünfzehnten Station der Auferstehung gedacht wurde. Am Ende des Kreuzweges durch die Natur gab es am Brunnen vor der Stiftskirche in der wärmenden Sonne Kaffee, Kuchen und Waffeln zur Stärkung.


Text: Winfried Möller                                                                                                                                                                                                         Fotos: Winfried Möller