Geistlicher Impuls Monat März 2019
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Rückblick

 
 

Zum Nachdenken

Aschermittwoch ist ... wenn sie den Telefonhörer in die Hand nimmt, einmal tief durchatmet, eine Nummer wählt und nach einigen Sekunden zu der Person am anderen Ende der Leitung sagt: „Du?! Es tut mir leid!“

Aschermittwoch ist .... wenn er bis in die dritte Etage des Mehrfamilienhauses hochsteigt, die Klingel drückt, einmal tief durchatmet und zu der Person, die die Tür öffnet, sagt: „Du hattest recht! Ich bin ein Idiot!“

Aschermittwoch ist ... wenn beiden klar wird, dass es so nicht weitergehen kann, dass etwas passieren muss. Und sie beschließen: Wir werden etwas ändern!

Aschermittwoch tut manchmal weh, ist unheimlich peinlich, trotzdem eine Befreiung und sehr heilsam.

Aschermittwoch bedeutet: in den Spiegel schauen, alle Masken ablegen und ehrlich zu sich selbst sein.

Aschermittwoch bedeutet: nicht sofort weggucken, sondern diese Ehrlichkeit für einen Moment aushalten. Und genau in diesem Moment möchte ich nicht alleine sein. In diesem Moment brauche ich jemanden, dem ich vertrauen kann. Jemanden, der diesen intimen, persönlichen und verletzlichen Moment nicht ausnutzt, verharmlost oder überspielt. Jemanden, der unter Masken schauen kann. Und dabei nicht erschrickt sondern weiterliebt. So jemand ist Gott.

 
[ Aus: Daniel Schneider: Ich glaub an dich. – Gott. 52 Begegnungen der besonderen Art, S. 33 – 34 © 2014 SCM - Verlag GmbH & Co. KG, Witten. Internet: www.scm - shop.de ]



Zum Schmunzeln