Geistlicher Impuls April 2019
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Rückblick

 

Zum Nachdenken

Interview mit Gott

Ich träumte, ich hätte ein Interview mit Gott. „ Du möchtest also ein Interview mit mir? “ , fragte Gott. „ Wenn du Zeit hast, sagte ich. Gott lächelte: „ Ich habe immer Zeit, denn meine Zeit ist die Ewigkeit .  Welche Frage würdest du mir gerne stellen? “ „ Ja, zunächst einmal: Was erstaunt dich am meisten an den Menschen? “
 
Gott antwortete: „ Mich erstaunt, dass sie der Kindheit überdrüssig sind. Sie beeilen sich, erwachsen zu werden, um sich dann danach zu sehnen, wieder Kinder sein zu können. U n d mich erstaunt, dass sie ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um möglichst viel Geld zu verdienen. Und dann geben sie ihr Geld aus, um wieder gesund zu werden. Mich erstaunt, dass die Menschen ängstlich in die Zukunft schauen und dabei das Jet zt vergessen, so dass sie weder in der Gegenwart noch in der Zukunft leben. Und mich erstaunt, dass die Menschen leben, als würden sie niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten sie nie gelebt. “
 
Gott nahm meine Hand und wir schwiegen gemeinsam eine Weile. Dann wollte ich wissen: „ Was möchtest du, dass deine Kinder lernen? “
 
 
Gott antwortete wieder mit einem Lächeln: „ Ich möchte, dass die Menschen verstehen, dass man Liebe nicht einfordern und erzwingen kann , sondern dass man zulassen darf, geliebt zu werden. Ich möchte, dass die Menschen begreifen, dass es nicht förderlich ist, sich selbst immer mit anderen zu vergleichen. Und sie sollen einsehen, dass ein reicher Mensch nicht derjenige ist, der das meiste besitzt, so ndern reich ist der, der das Wenigste benötigt. Die Menschen sollen verstehen, dass es nur einige Sekunden braucht, um einem anderen tiefe Wunden zuzufügen; es braucht jedoch Jahre, diese wieder zu heilen. Die Menschen sollen begreifen, dass Vergebung nich t durch Worte geschieht, sondern durch mein Verhalten. Du sollst erkennen, dass du von vielen tief und innig geliebt wirst, dass die meisten aber nicht wissen, wie sie ihre Gefühle ausdrücken können. Die Menschen sollen verstehen, dass es manchmal nicht ge nug is t, dass andere ihnen vergeben. Es ist ebenso wichtig, sich selbst seine Schwächen zu vergeben.
 
Und schließlich:
 
„ Die Menschen sollen erkennen, dass ich für sie da bin, und zwar immer! “
 
[Verfasser unbekannt]



Zum Schmunzeln