Aus dem Dunkeln ans Licht

Am Freitag, 12.04.2019 fand der Ökumenische Kreuzweg der Jugend unter dem Motto "Ans Licht" statt. Das Team der Hauptamtlichen, das sich aus Pfr. Krüger als Vertreter der evangelischen Kirche sowie dem Dechanten Pfr. Markus Blümel, Pfr. Winfried Vogel und Gemeindereferent Stefan Arnreich von der katholischer Kirche  zusammensetzte, eröffneten den Kreuzweg um 16:00 Uhr in der Kirche St. Georg in Wenigentaft.

Nach einer Einführung in das diesjährige Motto des Kreuzwegs der Jugend und einer geistlichen Einstimmung machten sich die circa 70 Gläubigen auf den Weg. Mit 12 gestalteten Stationen, welche verschiedene Jugendgruppen aus den Kirchengemeinden vorbeteten, betrachteten die Mitgehenden den Leidensweg Jesu. Dabei trugen sie auch in diesem Jahr wieder traditionell das Jugendkreuz und eine Kerze, deren Licht die Gegenwart Jesu auf dem gemeinsamen und doch auch sehr persönlichen Kreuzweg darstellte. Durch die offene Gestaltung, die sich etwa in der Anrede "Du" ausdrückte, oblag es den Teilnehmern jeweils, ob sie die entsprechende Botschaft und Situation des Kreuzweges eher auf Jesus, auf sich selbst (persönlich) oder auch beides bezogen. Der inhaltliche Abschluss des Kreuzwegs fand in der St. Anna Kirche in Grüsselbach statt. Hier bekamen die Teilnehmer/innen die Gelegenheit, durch eine Aktion das Dunkel, das ihnen in dem Schmerzhaften und Leiden des Kreuzweges begegnete, in Licht zu verwandeln. Dazu entzündeten sie alle eine Kerze verbunden mit einem persönlichen Gebet. So entstand schließlich ein leuchtendes Kreuz, das die Dunkelheit vertreibt - ganz in dem Sinne, dass Jesu Weg nicht sinnlos war und im Dunkel des Todes geendet hat, sondern durch die Auferstehung von den Toten in das Licht geführt und uns damit Erlösung und Heil geschenkt hat.

Zum Ausklang der ökumenischen Aktion versammelten sich die Jugendlichen und einige Erwachsene im Dorfgemeinschaftshaus, wo sie sich bei einem kleinen Imbiss noch einmal austauschten.


Text: Stefan Arnreich                                                                                                                                                                                                                Fotos: Stefan Arnreich