Rasdorfer Kindertagesstätte gestaltete Erntedankgottesdienst

„Wie gut das es Kartoffeln gibt“ – die katholische Kindertagesstätte St. Johannes der Täufer, unter Leitung von Cornelia Diemerling, gestaltet unter diesem Thema den Gottesdienst zum Erntedankfest in der Rasdorfer Stiftskirche. Die Kinder hatten als Gaben mitgebracht, Brote, Getreide, Kartoffeln, Äpfel, Möhren und Weißkraut und stellten es zu den Früchten und Gemüsen vor dem Hauptaltar. Dazu sangen sie zur Gitarrenbegleitung von Michaela Nied, Beate Budenz und Lisa Zipper, dass Gott uns beschenkt habe, wie jedes Jahr. Pfarrer Markus Blümel, der dem Gottesdienst vorstand, hatte bei seiner Einführung gefragt, wer den am Tag Kartoffeln gegessen habe. Die Meldungen waren zaghaft, sicher auch, weil es ja ungewohnt ist spontan in der Kirche zu reden. Bei seiner Frage nach Pommes, die ja auch Kartoffeln seien, waren die Kinder schon spontaner. Quasi als Predigt erklärten die Schulanfänger der Kindertagesstätte an Hand von Schaubildern den Weg der Kartoffel von der Knolle bis „auf den Tisch“. „Für alle Kartoffeln und Gaben vom Feld, möchten wir Gott dir danken, wie schön ist unsre Welt“. Diesen Satz griff Pfarrer Markus Blümel nochmals auf, um anknüpfend an die Lesung darauf hinzuweisen, dass genügend zum Essen zu haben wie viele Dinge im Leben nicht selbstverständlich sei und dass das Danken nicht vergessen werden dürfe. Die Kinder trugen unter Assistenz von Gabriele Lorenz-Füller die Fürbitten vor. Sie baten um die schützende Hand Gottes für die Feldfrüchte, den Segen für Gärtner, Bauern und Landwirte sowie die, die das Essen zubereiten und dankten für die Schönheit der Schöpfung und das eigene Leben. Anschließend wurde die Eucharistie gefeiert und am Ende des Gottesdienstes spendete Pfarrer Markus Blümel nicht nur den Menschen den Segen, sondern auch den Erntedankgaben. Organist während des kindgerechten und ansprechenden Gottesdienstes war Michael Heller.


Text: Winfried Möller                                                                                                                                                                                            Bilder: Winfried Möller