Familienwochenende der Kolpingsfamilie Großentaft im Vogelsbergdorf Herbstein – Bibelpark im Mittelpunkt

„Quo vadis – Wohin gehst Du?“ Diese Bibelstelle aus dem Johannesevangelium war in diesem Jahr bei herrlichem Spätsommerwetter der rote Faden des Familienwochenendes der Kolpingsfamilie Großentaft in Herbstein.

Im Mittelpunkt der geistigen Impulse stand der Bibelpark, im Übrigen auch umlagerter Lieblingsort der Kinder.

Zum Einstieg beschäftigte sich die Gruppe mit dem „Goldenen Kalb“, welches auch heute noch für falsche Prioritäten im Leben steht. Es stellte sich die Frage, welchen „Goldenen Kälbern“ wir täglich nachlaufen und wo wir eigentlich hinwollen.

Gedanken über den eigenen Lebensweg machte man sich auch anhand des Kompass des Lebens. Der Bibelstelle „Quo Vadis“ näherte sich die Gruppe mit Hilfe des Bibliologs, bei dem man in die Rolle der einzelnen Beteiligten schlüpfen konnte.

Für ein großes Aha-Erlebnis sorgte in diesem Jahr der Kreativteil. Mit Hilfe von Silikon und Gips wurden Handabdrücke der Familien gegossen, was zu einem verblüffenden Ergebnis führte und viel Spaß bereitete. Die Kinder stellten während des Wochenendes Laternen her, die beim Abendimpuls am Walfisch im Bibelpark die Dunkelheit erleuchteten und stolz präsentiert wurden.

Überhaupt war der Walfisch der Lieblingsort der Kinder im Bibelpark, der abwechslungsreiche Spielgeräte bot und im Wald zum Verstecken einlud.

Der Spieleabend wird besonders von den Kindern heiß geliebt, ist es doch herrlich, die Eltern einmal so richtig albern zu erleben. Und schon die Kleinsten haben ihren Spaß bei „Obstsalat“, wenn sie sicher im Arm der Eltern mit nur einem einzigen Wort den ganzen Saal durcheinander wirbeln können. Und ein Familienwochenende ohne das Werwolfspiel, undenkbar.

Die Leitung des Wochenendes lag wieder in den bewährten Händen von Christiane und Marcus Henning, die es diesmal besonders gut verstanden, den unterschiedlichen Bedürfnissen der gemischten Gruppe mit Familien mit kleinen Kindern, Jugendlichen und Paaren ohne Kinder gerecht zu werden.


Text: Christina Nophut                                                                                                                                                                                         Bilder:Christina Nophut