Stallweihnacht der Kolpingsfamilie Großentaft mit lebendiger Krippe

Die Geburt Jesu mit allen Sinnen erfahren 

 

Zu einem besonderen Erlebnis wurde in diesem Jahr die Waldweihnacht der Kolpingsfamilie Großentaft. Im Schein von Fackeln und Taschenlampen waren Jung und Alt unterwegs zu einem Stall unterhalb des Morsbergs. Begonnen hatte alles mit dem Lied: „Stern über Betlehem, zeig uns den Weg, führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht.“

Am Stall angekommen, über dem der Weihnachtsstern leuchtete, wartete eine große Überraschung.

Atemlos standen die Kinder am Eingang und betrachteten Maria und Josef mit dem Kind, die von echten Menschen dargestellt wurden. Sie wagten nicht, den Stall zu betreten, wegen der besonderen Atmosphäre, die dort im Kerzenschein herrschte. Zu hören waren nur auf der Klarinette gespielte Weihnachtslieder. Leise näherte man sich der Hl. Familie und lauschte einem Zwiegespräch von Maria und Josef. Maria erzählte von ihren Sorgen und Gedanken, die sie sich über ihr Kind machte und auch Josef gab zu, dass er nicht ohne Angst war. Gemeinsam vertrauten sie aber auf Gott und die Worte des Engels: „Fürchtet Euch nicht.“

In einer Krippenfeier wurden Weihnachtslieder gesungen, meditative Texte gehört und Fürbitten formuliert, zu denen Weihrauch aus dem Hl. Land in den Himmel stieg.

Gestaltet wurde die Krippenfeier von Daniela Vögler und Hermia Weißmüller. Sie dankten Sophia Sudbrock und Josef Richter für die musikalische Begleitung und Wolfgang und Maximilian Vögler für das Herrichten des Stalles.

Die Idee zur Stallweihnacht hatte Dechant Markus Blümel aus Eiterfeld, der selbst den Hl. Josef darstellte mit Pastoralreferentin Andrea Koucky aus Fritzlar als Maria an seiner Seite.

Der Abend klang aus mit guten Gesprächen bei Tee, Glühwein, weihnachtlichem Gebäck und Feuerschale.


Text:   Cristina Nophut                                                                                                                                                                        Bilder: Christina Nophut