Seniorenfasching in Eiterfeld

Eingestimmt durch die musikalischen Klänge des Orchesterverein Eiterfeld begann der Seniorenfasching im bunt geschmückten, großen Saal des Eiterfelder Bürgerhauses. Nach der Begrüßung der Gäste und Ehrengäste durch die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Fr. Andrea Budde, ergriff der Ortsvorsteher Hr. Heiko Mähler das Wort und hob die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung für das Zusammentreffen der Seniorinnen und Senioren der Gemeinde hervor. Er lobte die Initiative des Pfarrgemeinderates und die Unterstützung der vielen Helferinnen und Helfer von  kfd, Verwaltungsrat, OVE, Musikzug Eiterfeld-Arzell und des ECVs. Mit den Beiträgen der verschiedenen Vereine und Einzelpersonen entstünde ein ansprechendes und humoristisches Programm.

Im Anschluss an die Ansprachen ließen sich die Gäste auf die Impulse der ökumenischen Andacht ein, die vom ev. Pfarrer Karl Gruber gemeinsam mit der Gemeindereferentin Frau Fischer gestaltet wurden.

Der Orchesterverein unterhielt die Gäste nach der Andacht mit einen musikalischen Rahmenprogramm bei Kaffee und Kuchen. Mit lautem Trommelschlag begann der Musikzug Eiterfeld-Arzell seinen Programmbeitrag, begleitet von der eigenen Curlinggruppe.

Das Fahrrad, eine Anekdote aus dem Buch von Traudel Münkel trug dann deren Tochter Jutta Dehl vor. Ein verloren gegangenes Fahrrad wurde auf lustige Art und und nach dem Denkanstoß durch den örtlichen Pfarrer wiedergefunden. Karin Grosch berichtet in der Bütt von ihrer Oma und der guten alten Zeit, in der so manches einfacher gehalten wurde. Nicht viel Schnick Schnack wurden Dinge geradewegs umgesetzt.

Der Einzug des Eiterfelder Carnevalvereins bildet seit Jahren den Höhepunkt der Veranstaltung. Mit über 80 Aktiven liefen die Tollitäten und den drei Präsidenten auf der großen Bühne auf. Tänze der Garden und die Reden der Prinzenpaare begeisterten die Gäste, ob jung oder auch etwas älter. Nach 50-minütigem Programm zogen die Karnevalistinnen und Karnevalisten aus und hinterließen eine heitere Stimmung im Saal.

Mit den Dankesworten verabschiedete die Pfarrgemeinderatssprecherin alle Vereine, Gruppen, Helferinnen und Helfer. Allen wünschte sie eine närrischen fünfte Jahreszeit, bis auf ein Wiedersehen in der nächsten Kampagne.


Text:   Winfried Möller                                                                                                                                                                       Bilder: Winfried Möller