Walldürn-Wallfahrt ist abgesagt

Das Leitungsteam hat die Fuldaer Walldürn-Wallfahrt abgesagt. Die größte mehrtägige Wallfahrt im Bistum Fulda mit fast 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern muss auf Grund der Corona-Pandemie jetzt ebenfalls ausfallen.

Wie die verantwortlichen Barbara Gutmann, Stefan Bildhäuser, Winfried Möller und Hans Vilmar mitteilen, sei es den Mitwallfahrerinnen und Mitwallfahrern sowie den Gastgeberinnen und Gastgeber gegenüber nicht zu verantworten, die 315. Wallfahrt zum Heiligen Blut in den badischen Wallfahrtsort durchzuführen. Viele Mitpilgernde gehörten ebenso wie die Gastgeber zur Risikogruppe. Außerdem habe das Erzbistum Freiburg gemeinsam mit der Wallfahrtsleitung von Walldürn entschieden, die traditionelle Wallfahrtzeit vom 07. Juni bis 05. Juli 2020 auch ausfallen zu lassen. Vor allem auch mit Blick auf die wallfahrtsspezifische Infrastruktur und die dabei einzuhaltenden Hygienevorschriften und -maßnahmen sei die Durchführung dieser Hauptwallfahrtszeit unmöglich, so die Pressemitteilung. Die Fuldaer Wallfahrtsleitung mache die Absage der traditionellen Wallfahrt, die auf ein Pestgelübde zurückgeht und auch in den Kriegszeiten, wenn auch nur mit ganz wenigen,  teilweise Einzelpilgern durchgeführt worden sei, traurig. Besonders auch wegen der Pilgerinnen und Pilger, die in diesem Jahr für ihre 25., 40. oder gar 50. Teilnahme geehrt werden sollten. Es wird gebeten, dass die Pilger ihre Gastgeber entlang der Wallfahrtsstrecke über den Ausfall der Wallfahrt informieren und gebuchte Quartiere absagen.

Die Walldürn-Wallfahrt wird im nächsten Jahr in der Zeit vom 29. Mai bis 02. Juni 2021 stattfinden.

Text und Bild: Winfreid Möller