Texte über „Gott und die Welt“ in stimmungsvoll illumierter Umgebung

Nach langer coronabedingter Pause trafen Mitglieder der Kolpingsfamilie Großentaft mit großer Freude erstmals wieder zusammen. Im stimmungsvoll illuminierten Pfarrgarten nahe der Kirche St. Joseph hatte man sich Decken und bequeme Stühle mitgebracht und jeder sorgte für sein eigenes Picknick und ein kühles Getränk. So saß man an einem lauen Sommerabend mit Abstand, aber in Sicht- und Hörweite, denn es gab viel Interessantes „auf die Ohren“ zum Thema Lieblingsbücher.

Pilgern am Jakobsweg aus Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg!“, lustige Geschichten von Wilhelm Busch und Heinz Erhard, Anekdoten und Fußballgeschichten, aber auch Klassiker wie Goethes Italienische Reise wurden in einem bequemen Ohrensessel mit Stehleuchte vorgetragen. Es gab Texte dazu, wie man ein ausgeglichenes Leben erreichen kann, einen Krimi und während es dunkel wurde, war eine Sage über ein Trollkind von Selma Lagerlöf zu hören. Zwischen den bunten Leuchten der Illumination drehte ein Igel seine Runde und die Zeit verging wie im Flug.

Alle Besucher waren sehr beeindruckt und genossen die Veranstaltung, die man auch in Coronazeiten sehr einfach durchführen kann. Eine große Wiese in stimmungsvollem Ambiente und ein schöner Sommerabend, an dem Lieblingsbücher mitgebracht werden, mehr braucht es nicht, um dieses stilvolle Treffen zu genießen.


Text und Bilder:    Christina Nophut