Kirmes und doch keine Kirmes

Kirmes und doch keine Kirmes

„Bä hot de Kermes? Mei honse net“. Das gilt auch für die Kirmes in Rasdorf.

Die Kirmesburschen und -mädchen von Rasdorf hat die Corona-Pandemie aber nicht daran gehindert einen Kirmesbaum am Anger aufzustellen. Auch wenn der Kirmestanz um den prächtig geschmückten Baum und die übrigen Festivitäten ausfallen mussten, so wollten die 20 Burschen und Mädchen mit Ploatsknecht Moritz Stark und Ploatsmoard Emily Wiegand daran erinnern, dass Kirchweih ist. Gemeinsam besuchten sie in ihrer Kirmeskleidung den Sonntagsgottesdienst in der Rasdorfer Stiftskirche. Pfarrer Markus Blümel bedankte sich für dieses Zeichen, dass Kirmes und Kirche zusammengehören. Die Begrenzung durch Corona passe auch gut zum Sonntag der Weltmission, so Markus Blümel in seiner Predigt. So wie man durch Maskenpflicht und Abstand seine Solidarität mit seinen Mitmenschen zeige, damit diese nicht erkrankten, müsse man auch solidarisch sein mit den notleidenden Menschen in der Welt. Bürgermeister Jürgen Hahn dankte der Kirmesgesellschaft für ihr Engagement. Es zeige, dass die Kirmes in Rasdorf eine echte Tradition habe. Leider war ein Gruppenbild beim Kirmesbaum nicht möglich. Die Abstandspflicht hätte nämlich mit mehr als 30 Meter fast das Doppelte des 17,5 Meter hohen Kirmesbaums betragen.

Aber wenigsten zum Foto durfte die Mund-Nasen-Maske abgenommen werden.

Stellvertretend für die Kirmespaare empfing (von links nach rechts) Bürgermeister Jürgen Hahn, Niklas Schwalbach (Zweiter Ploatsknecht), Pfarrer Markus Blümel, Emily Wiegand (Ploatsmoard), Veronika Weller (Zweite Ploatsmoard) und Moritz Stark (Ploatsknechtbeim Kirmesbaum. 

Text und Bilder: Winfried Möller