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Geistlicher Impuls für den Monat Januar 2021

Die Tür des neuen Jahres steht offen

Die neuen Tage öffnen ihre Türen.
Sie können, was die alten nicht gekonnt.
Vor uns die Wege, die ins Weite führen:
Den ersten Schritt.
Ins Land. Zum Horizont.
Wir wissen nicht, ob wir ans Ziel gelangen.
Doch gehen wir los.
Doch reiht sich Schritt für Schritt.
Und wir verstehn zuletzt: Das Ziel ist mitgegangen;
denn der den Weg beschließt und der ihn angefangen,
der Herr der Zeit geht alle Tage mit.


Liebe Leserinnen und Leser,

das vergangene Jahr liegt nun hinter uns, das neue Jahr ist noch ganz frisch, die "neuen Tage öffnen ihre Türen", wie es in einem Gedicht von Klaus-Peter Hertzsch heißt. Und wie es der Brauch ist, fasst sich der Eine oder die Andere von uns zum Start in das neue Jahr einzelne oder auch mehrere Vorsätze. Man möchte sich damit etwas vornehmen, was man im vergangenen Jahr versäumt hat, was womöglich auch noch unerfüllt blieb oder man setzt sich möglicherweise auch ganz neue Ziele. Mit diesem Start in ein neues Jahr eröffnen sich für uns oft neue, vielversprechende Wege, die ins Weite führen - mit denen in uns zumindest das Gefühl einhergeht, dass sich etwas Großartiges und Neues auftun kann. Häufig also verbindet man mit dem Neujahr noch nicht ausgeschöpftes Potential und noch zu erschließendes "Neuland". Manchmal vor dem ersten Schritt, manchmal auch dann, wenn wir uns bereits auf den Weg begeben haben, stellen wir uns jedoch auch die Frage: Erreiche ich mein gesetztes Ziel, gelange ich trotz einzelner größerer oder kleinerer Rückschläge an den Punkt (Vorsatz), den ich mir vorgenommen habe? Auch, wenn vermutlich jede und jeder von uns diese Frage gut kennt, möchte ich Ihnen Mut zusprechen, Loszugehen und den ersten Schritt zu wagen, danach den nächsten, und wieder einen …, sodass Sie Schritt für Schritt Ihrem Ziel näher kommen. Und vielleicht machen Sie auf diesem "Abenteuer Leben" (als Christ/in) auch die Erfahrung, dass - wenn es auch manchmal Umwege braucht - "das Ziel mitgegangen ist", wie es in dem obigen Gedicht geschrieben steht. Mit dem Ziel, dem endgültigen Ziel als Christ/in, ist die vollendete Gemeinschaft mit Gott gemeint, wie ich denke. Mit dem erst kürzlich gefeierten Weihnachten haben wir wieder davon erfahren können, dass Gott es gut mit uns meint. Er sucht den Kontakt, die Gemeinschaft mit uns, darum hat er uns seinen Sohn, Jesus Christus als Bruder geschenkt. Gott sagt Ja zum Leben und er möchte, dass uns das Leben gelingt. Durch Christus ist uns Heil(ung) und Rettung zugesagt. Mit ihm ist Gott an unserer Seite, wohin wir auch gehen - ER lässt uns nicht im Stich.

Welches Ziel Sie sich auch immer gesetzt und was sie sich vorgenommen haben, mögen Sie am Ende auf jeden Fall sagen können: "Es hat sich gelohnt, die Schritte zu machen. Es war richtig, den Weg zu gehen. Es war gut so, denn es war mein Weg!"

Viel (Neujahrs-)Glück, viel Mut und gutes Gelingen und über alledem Gottes reichen Segen dabei wünscht Ihnen

Ihr
Stefan Arnreich, Gemeindereferent im Pastoralverbund