Erstkommunion-Familienwochenende in Rasdorf

Am Freitag, den 15.03.2019 starteten die Kommunionkinder der Pfarreien Großentaft und Rasdorf nachmittags in ein Familienwochenende, das unter dem Motto „Versöhnung“ stand. Dabei wurden die Kinder von Gemeindereferentin Maria-Martina Fischer sowie vier Katechetinnen begleitet. Fröhlich und ausgelassen ging es mit einer Begrüßungs- und Spielrunde in den Räumen der Hrabanusschule los.

Im Anschluss erarbeiteten die Kinder anhand einer Erzählung, dass Streit, Lüge oder falsches Verhalten wie schwere Steine in den Herzen der Menschen liegen können. Steine, die zu Mauern werden zwischen uns und unserer Familie, unseren Freunden und Gott. Die Kinder näherten sich dem Thema Beichte und Versöhnung und langsam wurde aus den Mauersteinen eine Brücke.                                                                                       

Nach dem Abendessen stieß Pfarrer Ott zu der Gruppe. In lockerer Runde erzählte er von seiner Berufung. Sehr spannend fanden die Kinder das Beichtgeheimnis. Schließlich konnte Pfarrer Ott alle davon überzeugen, dass er auch keinen Bankräuber verraten darf, selbst wenn ihn die Polizei dazu drängt.

Der Tag endete in der Kirche. Hier schauten sich alle genau an, wo am nächsten Tag die erste Beichte stattfinden würde. Abschließend spendete Pfarrer Ott den Segen.

Am Samstag waren auch die Eltern eingeladen. Morgens trafen sich alle zu einem Morgenlob in der Kirche. Im Anschluss diskutierte Pfarrer Ott mit den Eltern über das Sakrament der Versöhnung.

Die Kinder beschäftigten sich mit dem Gleichnis vom barmherzigen Vater. Gedanklich gingen sie den Weg mit dem verlorenen Sohn, der sich von seinem Vater und Bruder entfernt und in Sünde lebt. Eifrig erarbeiteten sie den Wendepunkt und die Umkehr zum Vater, die im Fest der Versöhnung endet.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen referierte Dr. Klaus Isert für die Eltern zum Thema „Glaube und Gesundheit“.

Parallel dazu bereiteten sich die Kinder auf ihre erste Beichte vor. Bei einem besinnlichen Spaziergang dachten die Kinder darüber nach, was nicht so gut läuft in der Familie, in der Schule, bei Spiel und Sport, aber sie entdeckten auch Stärken und viel Gutes, auf das sie stolz sind.

Nach der Beichte stand erst mal Pause auf dem Programm. Bei Kaffee und Kuchen kamen Eltern miteinander ins Gespräch, die Kinder konnten sich auf dem Schulhof austoben. Da das Wetter nicht ganz so gut war, bot Michael Hahn spontan Führungen auf den Kirchturm an.

Diakon Dr. Meins Coetsier verabredete sich am Nachmittag mit den Vätern zu einer Thekenrunde im Ristorante Gandioti. Die Mütter genossen eine Stilberatung mit Dorothee Quanz.

Währenddessen stellten die Kommunionkinder ihre Bastelarbeit fertig: Ein reines, weißes Herz, mit dem sie in kreativen Pausen immer wieder beschäftigt waren.

Am Samstagabend trafen sich dann alle zu einem großen Familienfest und gemütlichen Beisammensein im Ristorante Gandioti.

Den Abschluss des Familienwochenendes bildete der Weggottesdienst, den die Kommunionfamilien am Sonntag mit Pfarrer Ott und der ganzen Gemeinde feierten. Pfarrer Ott legte sich zu Beginn des Gottesdienstes vor der Gemeinde sein Priestergewand an. Er erklärte die einzelnen Kleidungsstücke und verdeutlichte, wie aus Herrn Ott ein Nachfolger Jesu wird. Im Abendmahlspiel zeigten die Kinder, dass wir auch heute noch in jeder heiligen Messe durch das Freundschaftsmahl mit Jesus verbunden sind.

Einige Kinder waren enttäuscht, dass das Familienwochenende nach dem Gottesdienst zu Ende war. Ein größeres Lob für die Organisatoren kann es nicht geben!

Ganz herzlich danken wir allen ehrenamtlichen Mitwirkenden: Christiane Budenz (Rasdorf), Daniela Vögler (Großentaft), Lucia Tomberg (Praktikantin v. Maria-Martina Fischer) und Susanne Vollmer (Leimbach), den Referenten: Dorothee Quanz, Dr. Klaus Isert, ebenso Pfr. Stefan Ott und Diakon Dr. Meins Coestier. Die Planung des Wochenendes lag in den Händen von Maria-Martina Fischer, Gemeinderefentin.


Text:    Christiane Budenz Dorothee Quanz, Dr. Klaus Isert,                                                                                                                                             Fotos: Maria Martina Fischer