Vorstellung der Firmlinge
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 Klosteraktion
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 Start der Firmvorbereitung
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Vorstellung der Firmlinge
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Happy Birthday Kirche und Vorstellung der Firmlinge

„Happy Birthday Kirche“ prangt in großen Lettern an der östlichen Begrenzungsmauer vor der Stiftskirche in Rasdorf. Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche, denn ohne den Heiligen Geist wären die Apostel nicht hinaus auf die Straße gegangen, um das Evangelium zu verkünden. Auch heute sollten die Gläubigen durch die Kraft des Heiligen Geistes den Glauben verkünden, so bei der Eröffnung des Pfingstgottesdienstes. In der Eucharistiefeier wurden die Firmlinge vorgestellt.
Nur mit einem Schlüssel ließ sich die blaue Kasse öffnen, die Pfarrer Reiner Modenbach mitgebracht hatte. So sollten sich auch die Firmlinge und alle die an Gott glauben, öffnen für etwas Neues, betonte der Ortspfarrer in seiner Predigt. Es sei wichtig, den Schlüssel in die Hand zu nehmen, selbst neugierig zu sein, was sich in der „verschlossenen Kasse“ verberge. Ein wichtiger Schlüssel sei die Liebe zum Leben. Pfarrer Reiner Modenbach wünschte den Firmlingen nicht nur in der Vorbereitungszeit, sondern darüber hinaus die Liebe und die Offenheit für die Botschaft Jesu Christi. Pfingsten sei wie ein Geburtstag bei dem neuen Leben in die Welt komme. Gemeindereferent Stefan Arnreich stellte die Firmbewerber namentlich vor und begrüßte auch die Katechetinnen. Diese hefteten den Namen des jeweiligen Firmbewerbers an die Darstellung des Pfingstereignisses .

Text: Winfried Möller                                                                                                                                                                                    Bilder: Winfried Möller / Stefan Arnreich


Klosteraktion

Zu einem Firmtreffen der etwas anderen Art trafen sich die Firmbewerber des Pastoralverbundes Hessisches Kegelspiel zu den Heiligen 14 Nothelfern Ende April und im Mai. Diese Firmtreffen fanden nicht wie gewohnt in der Kleingruppe oder in der Großgruppe und auch nicht im heimischen Wohnzimmer oder Pfarrheim statt, sondern beim Bonifatiuskloster in Hünfeld. Jeweils zwei Firmgruppen trafen sich an den insgesamt sieben Treffen.
Auf dem Geländes des Niedrigseilgartens in der Nähe des Klosters erwartete die Firmbewerber mehrere Aufgaben, die es gemeinsam zu bewältigen galt. Die Aktivitäten wurden von Pater Jens Watteroth OMI und Karel Metz OMI erklärt und angeleitet.
Eine der Aufgaben, die es zu bewältigen galt, hieß „Brücke bauen“. Sie fand auf einer abgegrenzten Fläche statt, auf der Baumstümpfe in den Boden eingelassen waren. Die Firmbewerber sollten sich vorstellen, der Boden sei ein Fluss mit gefährlichen Krokodilen, den man nicht berühren durfte, da man ansonsten gefressen werden würde. Mit drei verschieden langen Balken mussten nun die Baumstümpfe verbunden und dadurch eine Brücke auf die andere Seite des Flusses gebaut werden, um alle Gruppenmitglieder ans andere Ufer zu bringen. Wenn eine Person den Boden berührte, musste von vorne begonnen werden.
Eine zweite Aufgabe bestand darin, mit einer großen Wippe, auf der die gesamte Gruppe stand, das Gleichgewicht zu halten. Das bedeutet, dass weder das eine Ende noch das andere Ende auf dem Boden verbleiben durfte. Dies gestaltete sich etwas schwierig, da sich oft mehrere Personen gleichzeitig bewegten und so kein Gleichgewicht erreicht werden konnte. Erst, als das Gleichgewicht für mehrere Sekunden gehalten wurde, war die Aufgabe bestanden.
Eine weitere Aufgabe hieß „Spinnennetz“. Die Firmbewerber sollten durch ein Netz aus Seilen gelangen, ohne die Seile zu berühren. Bei der Berührung würde die Person an dem Seil kleben bleiben und die Spinne würde ihn oder sie auffressen. Um es interessanter zu machen, durfte jedes der unterschiedlich großen und unterschiedlich hoch angelegten Felder nur von einer Person durchstiegen werden. Da sich manche der Felder in beachtlicher Höhe befanden, mussten die Firmbewerber sich gegenseitig unterstützen.
Eine letzte Aufgabe namens „Steilwand“ bestand darin, auf einen Turm zu gelangen, der nur über eine ca. 3 Meter hohe Steilwand zu erklimmen war. Hier mussten alle mit anpacken, damit es jeder einzelne hinauf schaffen konnte. Die ersten Gruppenmitglieder konnten noch über eine Art Pyramide oder über eine Räuberleiter an die Spitze gelangen, doch der letzte musste mit Anlauf die Steilwand hinaufspringen und von den Kollegen, die sich schon oben befanden, hinaufgezogen werden.
Nach zwei Stunden waren alle Aufgaben erfolgreich gelöst worden und es wurde gemeinsam in einer abschließenden Reflexion besprochen, was diese Aufgaben mit der Firmung bzw. der Firmvorbereitung zu tun haben könnten. Dabei antworteten die Firmlinge, dass dadurch die Zusammenarbeit, das Gemeinschaftsgefühl und das Vertrauen zueinander gefördert wurden. Und das war genau der Sinn dieser Aktivitäten, die unter dem Motto "gemeinsam auf dem Weg - miteinander verbunden" standen.

Text: Daniel Nophut                                                                                                                                                                                      Bilder: Stefan Arnreich


Start der Firmvorbereitung 2018 am 17. März

Vom 20. - 22. Februar fanden die Informationsabende zur Firmvorbereitung 2018 statt. Rund 140 Jugendliche aus unserem Pastoralverbund fanden sich in Rasdorf, Eiterfeld und Steinbach ein, um Näheres über den Rahmen der anstehenden Vorbereitungszeit zu erfahren. In einer jeweils eineinhalbstündigen Veranstaltung begrüßte Gemeindereferent Stefan Arnreich als Hauptverantwortlicher hauptamtlicher Mitarbeiter die Interessenten, führte in Hintergründe und Anliegen ein und stellte das Konzept der Firmvorbereitung vor.

In den kommenden Tagen machen sich die Jugendlichen zusammen mit ihren Eltern noch einmal Gedanken, bevor sie im Blick auf den Empfang des Firmsakraments für sich selbst entscheiden:


Text: Stefan Arnreich