"Segen bringen - Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit"

Ganz im Zeichen der Sternsingeraktion stand der Gottesdienst am vergangenen Sonntag in der Stiftskirche in Rasdorf. Gemeinsam mit den Sternsingerinnen und Sternsingern in ihren farbenfrohen Gewändern zogen Pfarrer Markus Blümel und Gemeindereferent Stefan Arnreich in die Kirche. Inhaltlich war der Gottesdienst und die Aussendungsfeier von Gemeindereferent Stefan Arnreich vorbereitet worden. Beim Kyrie und den Fürbitten wirkten die Vertreter der Boten für eine friedlichere Welt mit. Anstatt einer Predigt wurde der Film „Willi im Libanon“ gezeigt. Die Gottesdienstteilnehmer konnten sich so über die Aktion, das friedliche Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen im Libanon und die Verwendung der Gelder informieren. Der Film zeigte auch die Situation von Flüchtlingen, die ihre Heimat verlassen haben, um so dem Krieg und der Bedrohung ihres Lebens zu entgehen.

Nach dem Gottesdienst zogen die Sternsinger unter sehr großer Beteiligung der Kirchenbesucher zum Rasdorfer Adventsweg, der ja auch eine Station „Heilige Drei Könige“ enthält. Nach der Segnung der Krippe, der Segnung der Kreide und Aufkleber, mit denen die Häuser gesegnet werden, einem Gebet und dem Segen wurden die Sternsinger ausgesandt, um allen den Segen des göttlichen Kindes in der Krippe zu bringen. Dazu schrieben sie an die Haustüren 20*C+M+B+20, das heißt Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus, oder klebten diesen Spruch auf. Landläufig werden die drei Buchstaben auch als Caspar+Melchior+Balthasar gedeutet und symbolisieren so die Namen der Drei Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern gefolgt waren, um dem Kind in der Krippe Gold, Weihrauch und Myrre zu bringen. Die Weisen aus dem Morgenland standen damals für die Menschen unserer Welt und die Gaben für das Wertvollste, was es zu dieser Zeit gab.

Text und Fotos: Winfried Möller, Rasdorf