Kinderspielplatz gesegnet

Kinderspielplatz gesegnet und Straßenfest gefeiert

Endlich konnte der gemeindliche Kinderspielplatz in der Bürgermeister-Flach-Straße in Rasdorf offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Bereits vor drei Jahren sei dieses geplant gewesen. Doch zuerst habe die Trockenheit den Graswuchs behindert und dann sei Corona gekommen, sagte Bürgermeister Jürgen Hahn. Er lobte das Engagement der Anwohner, die Eigenleistung eingebracht hatten. Dazu gehört auch eine stabile Sitzgruppe, so dass Eltern gut ihre Kinder beaufsichtigen können. Diese war bei eBay ersteigert und von Vätern aufgearbeitet worden. Pfarrer Ulrich Piesche segnete den Spielplatz mit seinen unterschiedlichen Spielgeräten. Er betonte, dass der Spielplatz ein Ort des Friedens, der Freude und des Spiels sei. Den Kindern wünschte er neben dem Spielvergnügen, dass sie vor Schaden bewahrt bleiben sollen. Deshalb sei es gut ihn unter den Segen Gottes zu stellen. Im Namen der Familien aus der Bürgermeister-Flach-Straße, dem Konrad-Adenauer-Ring, dem Hartmannsweg und Gehilfersbergerweg hatte zu Beginn Bettina Krieg die Anwesenden begrüßt. Sie hob die Initiative von Vanessa Fladung und Julia Bohlen hervor. Diese seien treibende Kraft gewesen, dass neue Spielgeräte angeschafft und der ehemalige Spielplatz wieder hergerichtet wurde. Im Einzugsgebiet des Spielplatzes lebten derzeit 27 Kinder, so dass auch eine gute Nutzung zu erwarten sei, so Bettina Krieg. Sie lud zum anschließenden Straßenfest ein.

Durch Corona war in den letzten beiden Jahren kein Straßenfest möglich gewesen. Bei herrlichem Sonnenschein ließ sich dieses Mal gut feiern. Der Erlös des Straßenfestes fließt, wie bei den vorherigen Straßenfesten, in die Finanzierung der Spielgeräte ein, da die von der Gemeinde bereitgestellten finanziellen Mitteln nicht kostendeckend waren. Die Kinder hatten hölzerne Blumen bunt bemalt und mit Namen versehen und so einen kreativen Beitrag zur Eröffnung geleistet.



Text: Winfried Möller                                                                                                                                                                                     Bilder: Winfried Möller