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Bitttage Rasdorf
Bitttage Rasdorf
Bitttage in Rasdorf

Die drei Tagen vor Christi Himmelfahrt werden in der katholischen Kirche als Bitttage bezeichnet. Bis heute sind die Bitttage gelebte Tradition, die im Pastoralverbund meist mit Prozessionen verbunden sind. Die Gläubigen bitten während der Bittprozessionen um gutes Wetter, Fruchtbarkeit der Felder, eine gute Ernte und Schutz vor Frost, Hagel und Unwetter.

Im Messbuch der katholischen Kirche heißt es zu den Bittprozessionen: „An den Bitttagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen.“ Neben „Bewahrung der Schöpfung“ können auch Arbeit für alle, Frieden, Brot für die Welt und Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben Motive sein. Den Menschen soll bewusst gemacht werden, dass der Mensch bei allem, was er in der Welt tut, sich in Gottes Hand geborgen weiss, auf Gottes Gnade setzen kann und mit Gottes Hilfe rechnen darf.

In Rasdorf haben die Bitttage schon am Sonntag vor Christi Himmelfahrt mit der Prozession zum Kreuz unter dem Gehilfersberg begonnen. Am Montag sollte die Prozession vom Blauen Haus auf der Grenze zur letzten Station auf dem Weg der Hoffnung folgen, wo die Eucharistie gefeiert werden sollte, gemeinsam mit den Gläubigen aus Geisa. Wegen des Regens wurden Eucharistie und Prozession in die Rasdorfer Stiftskirche verlegt. Ihr standen die Pfarrer Ulrich Piesche und Martin Lerg vor. Tradition ist am Dienstag die Sternwallfahrt von Grüsselbach, Rasdorf und Setzelbach zum Gehilfersberg mit der Eucharistiefeier und Wallwurst. Am Mittwoch schließt sich die Wallfahrt zum Wehrfriedhof an, mit dem Gebet für die Verstorbenen.


Text & Bilder: Winfried Möller