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Wallfahrtsjahr 2022 auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf hat geendet

Gefängnismusik-Projekt „Divine Concern“ singt für Freundschaft, Hoffnung und Frieden
Gefängnismusik-Projekt „Divine Concern“ singt für Freundschaft, Hoffnung und Frieden


Das Wallfahrtsjahr in der Kirche auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf ist beendet. Domkapitular Thomas Renze, Fulda, feierte mit den Gläubigen den Abschlussgottesdienst.

Mit dem Festtag des Heiligen Wendelinus endete das Wallfahrtsjahr 2022 in der Wallfahrtskirche zu den Heiligen 14 Nothelfern auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf. Die Eucharistiefeier zelebrierte Domkapitular Thomas Renze, Leiter des Fachbereichs Pastoral-Bildung-Kultur im Generalvikariat Fulda, gemeinsam mit Pfarrer Ulrich Piesche und Pater Binesh Mangalan vom Pastoralverbund Hessisches Kegelspiel zu den Heiligen 14 Nothelfern. Im diesjährigen Wallfahrtsjahr war es durch den Wegfall der stark einschränkenden Coronaregeln möglich gewesen, allen Gläubigen in der Wallfahrtsperiode zu den Gottesdiensten am Samstagmorgen Zugang zu gewähren. Außerdem konnten auch die Männer- und Kolpingwallfahrt wieder durchgeführt sowie Trauungsgottesdienste, Gottesdienst an Maria Aufnahme in den Himmel, Sternwallfahrt und Pfarrwallfahrt Großentaft in der Wallfahrtskirche ermöglicht werden. Die Eucharistiefeier, denen unterschiedliche Priester vorstanden, fanden guten Zuspruch bei den Gläubigen aus dem Hünfelder und Fuldaer Land sowie aus dem Geisaer Amt.

In seiner Predigt verwies Domkapitular Thomas Renze auf den Hl. Wendelinus. Er habe uns als Hirte und Einsiedler eine enge Naturverbundenheit vorgelebt. So könne der Heilige uns als Fürsprecher und Vorbild helfen, einen sorgsameren Umgang mit Gottes Schöpfung einzuüben. Der Festprediger ging auch auf die 14 Nothelfer ein, die ja in der Wallfahrtskirche besonders verehrt werden. In ihrem Leben seien die Nothelfer oft mit dunklen Stunden, Ängsten, Nöten und Sorgen konfrontiert worden. Sie hätten erfahren, dass in diesen Situationen der Glaube an Gott für sie zur Kraftquelle geworden sei. Dadurch hätten sie die Herausforderungen bestanden. Die Nothelfer würden zu Fürsprecher bei Gott, wenn man sich im Gebet vertrauensvoll an sie wende. Die Gläubigen heute erführen durch sie Unterstützung und erlebten in Notsituationen ebenso den Glauben als Kraftquelle, aus der sie neue Hoffnung schöpfen könnten. Mit dem Ende des Wallfahrtsjahres werde die Kirche zwar geschlossen, doch bleibt der Fußweg zu ihr offen und man könne auch im Winter den Berg besteigen und an der Wallfahrtskirche beten. Pfarrer Ulrich Piesche hatte im Namen der Pfarrei Rasdorf Domkapitular Thomas Renz und die Gläubigen begrüßt. Am Schluss überreichte er diesem ein Geschenk mit Gehilfersbergkerze. Besonders dankte Pfarrer Ulrich Piesche den Ehepaaren Manfred und Gerlinde Schmitt sowie Stefan und Kerstin Bock für den Küsterdienst, Blumenschmuck und die Reinigung der Wallfahrtskirche. Ebenso sagte er Dank den Priester der Samstagsgottesdienste, den Messdienerinnen und Messdienern, den Organisten Georg Hahner, Michael Heller, Paul Schuchert und Richard Schellenberger sowie dem Fahrdienst und den Lektorinnen und Lektoren. Den Abschlussgottesdienst hatte Richard Schellenberger an der Orgel mitgestaltet.

Symbolisch wurde die Wallfahrtskirche nach dem Gottesdienst abgeschlossen. Alle Gottesdienste entfallen bis zur Eröffnung des Wallfahrtsjahr am Ostermontag 2023.


Text: Winfried Möller                                                                                                                                                    Bilder: Theo Lenz